Energiewende / Ökostrom / Kernkraft

Die Energieversorgung muss wieder Sache des Marktes und freier Vereinbarungen werden, statt weiter zur Spielwiese von Ideologen zu degenerieren. Die Energiewende hat Deutschland in ein ineffizientes, planwirtschaftliches und Markt Averses System gestürzt, das Energie für Verbraucher und Unternehmen verteuert, Konzerne dazu bringt, ihre Produktionsstätten außerhalb des Landes aufzubauen, das Landschaften verschandelt und eine Umverteilung von unten nach oben durch Subventionen bewirkt.
Die AD-Demokraten stehen für einen freien Markt in der Energiepolitik, einen Energiemix, der derzeit alle Träger umfasst. Energie muss für die Privathaushalte bezahlbar sein. Die Energiekosten müssen durch effizientere Technologie-Nutzung und Erhöhung vom Wirkungsgrad für die Bürger vergünstigt werden.
Städte und Kommunen sollten möglichst auf eigenen Flächen mit Solar- und Photovoltaik-Anlagen ausbauen. Weiterhin müssen die Kommunen und Städte gesetzlich verpflichtet werden einen Teil ihrer benötigten Energie selbst zu produzieren. In den erneuerbaren Energien liegt die Zukunft. Neben den Energietrassen sollten viele kleine dezentralen Anlagen gebaut und gefördert werden.

Wasserstoff als umweltfreundliche Energiequelle sollte nicht nur in der Automobil-Industrie stärker gefördert werden. Die bisherigen Förderungen müssen erweitert und nicht nur den Großkonzernen zur Verfügung gestellt werden. Für einen schnelleren Ausbau des Tankstellennetzes sollten ähnliche Anreize geschaffen oder gesetzliche Forderungen gestellt werden.

Der Wahrheit ins Auge blicken nicht nur Autos stoßen Schadstoffe aus. Auch Tanker, Kreuzfahrtschiffe und Containerschiffe, Luftfahrzeuge etc. bergen große Gefahren.

Die Transportindustrie und Personenbeförderung Unternehmen müssen sich gleichen Standards unterziehen wie die Autoindustrie. Daher müssen innovative Technologien in diesen Bereichen strategisch vorangetrieben und durch auflagen einfordert werden.

Die Zusammenarbeit mit verlässlichen Energiepartnern wie der Russischen Föderation, der Türkei, Aserbaidschan und der Iran, der Beteiligung Europas an transnationalen Energierouten und der Förderung der Forschung an zukünftigen Energieträgern, wie z.B. auf Bor-Basis. Die Versorgungssicherheit und die Erschwinglichkeit von Energie darf aufgrund von populistischen Politikern und Parteien nicht gefährdet werden. Für Risikotechnologien wie Kernkraftanlagen müssen die höchstmöglichen Sicherheitsstandards gewährleistet werden.

Die bestehenden Kernkraftwerke sollten unter staatlicher Aufsicht gestellt, anstatt dem Plan für laufzeitgebundenen Kernkraftausstieg zu folgen, sollte diese durch sukzessive umweltfreundliche Technologien ersetzt werden. Alle europäischen Kernkraftwerke sollten nach einer Risikomatrix durch eine unabhängige Kommission auf ihre potenziellen Gefahren bewertet werden. Die als störanfällig eingestuften Risikoanlagen müssen in den betroffenen Ländern zur Abschaltung gezwungen werden. Bei Zuwiderhandlungen sollten hohe Strafzahlungen erfolgen. Somit bei Bedarf die Wirtschaftlichkeit der Anlagen reduzieren.

Reife umweltfreundliche Technologien sollten dann als Alternative zur Substitution der Kernkraftanlagen bei der Grundlastsicherung genutzt werden.

Weiterhin sollten Energiekarten von Gewerbegebieten, die Aufnahme der Abwärme bzw. überschüssiger industrieller Energie auf Energiekarten von Gewerbegebieten, welche durch innovative Ideen zur weiteren Verwendung bzw. Energierückgewinnung genutzt werden können erstellt werden.