Öffentlicher Platz in Hannover soll nach einem PKK-Rekruten umbenannt werden

In Hannover soll ein öffentlicher Platz in Andenken an einen PKK-Rekrut in „Halim-Dener-Platz“ umbenannt werden. Die AD-Demokraten verurteilen die geplante Propaganda und fordern eine umgehende Korrektur dieser Fehlentscheidung!

Am 30. Juni 1994 klebte Halim Dener (16), mit anderen am Steintor Plakate für die verbotene Terrororganisation PKK. Einer Festnahme durch zufällig vorbeikommende Zivilpolizisten entzog sich der junge Mann durch körperliche Gegenwehr und Fluchtversuch. Ein sich dabei lösender Schuss führte zu seinem Tod. Nun soll der PKK-Rekrut mit einem Denkmal gewürdigt werden.

Es verwundert es nicht, dass Grüne und die Linken aber auch Piraten und Die Partei Befürworter dieser Aversion sind. Die SPD, CDU und die FDP haben sich dagegen entschieden. Die Stadtverwaltung versucht derzeit die fragwürdige Namensgebung juristisch zu verhindern. Halil Ertem sagte dazu: „Einmal mehr zeigt uns dieser Vorfall, wie wichtig es ist, dass die türkische Community in Deutschland auch in der Politik vertreten sein muss. Wir fordern, dass diese Fehlentscheidung nicht umgesetzt wird. Entgegen den lauten Verkündungen von de Maizière die Terrororganisation PKK konsequent zu verfolgen, werden deren Sympathisanten nun durch deren Namensgebung für deutsche Orte verherrlicht.“

Statt der Gewalt und dem Terror zu trotzen, spiegelt sich bei diesem Vorhaben eine unweigerliche Verherrlichung der Abscheulichkeit, welche die Grenzen der Vernunft und Menschlichkeit überschreitet. Eine weitere offene Unterstützung dieser Terrororganisation in Deutschland durch ihre Sympathisanten und Vertreter in der Politik ist für eine demokratische Gesellschaft nicht nur untragbar, sondern auch ein eklatanter Würgegriff für den Friedensprozess.

Die Allianz Deutscher Demokraten wurde im Juni 2016 gegründet, die Gründer heißen Remzi Aru, Ramazan Akbas und Halil Ertem. Die Partei setzt sich für die gesellschaftliche Gleichberechtigung von Menschen mit Migrationshintergrund, gegen deren kulturelle Assimilierung und sprachliche Ausgrenzung ein. Wirtschaftlich fordert die Partei eine Reduktion der staatlichen Regulierung der Märkte und ein Ende des Wirtschaftslobbyismus mit mehr sozialer Marktwirtschaft. Die Partei steht fest hinter der Europäischen Idee und distanziert sich von jeglichem politischen Extremismus.

(Download PDF)