AD-Demokraten fokussieren sich beim Bundestagswahlkampf 2017 auf NRW

Die Führung der AD-Demokraten informiert darüber, dass sich die Partei im Wahlkampf für die Bundestagswahlen 2017 auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen konzentrieren wird. Als Hauptgründe werden das fehlende Bankkonto und die dadurch begrenzten Geldmittel genannt.

Der Generalsekretär Halil Ertem sagte, „NRW bietet für die AD-Demokraten unter Berücksichtigung der Umstände derzeit das größte Potenzial. Somit ist der Einsatz der begrenzten Mittel hier am sinnvollsten und effektivsten“. Darüber hinaus habe der Landesverband NRW damit die Chance seinen bisherigen Erfolg zu steigern. Im Rahmen einer zweifelhaften Entscheidung wurden dem Landesverband der Allianz Deutscher Demokraten, vor zwei Monaten bei den Landtagswahlen, tausende Wählerstimmen aberkannt und der AfD zugesprochen.

Die Allianz Deutscher Demokraten musste in der kurzen Zeit Ihres Bestehens von gerade einmal einem Jahr bereits 4 Kontokündigungen und über 200 Ablehnungen verkraften. Die Parteiführung vermutet hinter den antidemokratischen Aktionen eine gelenkte Zersetzungskampagne. Auch aktuell geht die Partei ohne Bankkonto in den Wahlkampf, was weltweit einzigartig sein dürfte. Ein geordneter Finanzfluss kann daher nicht gewährleistet, Mitgliedsbeiträge nicht eingesammelt und auch kein geordneter Wahlkampf in 6 Bundesländern organisiert werden, wo die Partei vertreten ist. Die wenigen Finanzmittel, welche die Partei hat, werden durch permanent verhängte, mehr als fragwürdige Bußgelder und den damit verbundenen Verfahrenskosten aufgebraucht.

Die NRW Wähler werden bei den Bundestagswahlen 2017 die Möglichkeit erhalten, die AD-Demokraten direkt zu wählen. In den anderen Bundesländern wird das durch die undemokratischen Einschränkungen leider nicht möglich sein.

 

Die Allianz Deutscher Demokraten wurde im Juni 2016 gegründet, die Gründer heißen Remzi Aru, Ramazan Akbas und Halil Ertem. Die Partei setzt sich für die gesellschaftliche Gleichberechtigung von Menschen mit Migrationshintergrund, gegen deren kulturelle Assimilierung und sprachliche Ausgrenzung ein. Wirtschaftlich fordert die Partei eine Reduktion der staatlichen Regulierung der Märkte und ein Ende des Wirtschaftslobbyismus mit mehr sozialer Marktwirtschaft. Die Partei steht fest hinter der Europäischen Idee und distanziert sich von jeglichem politischen Extremismus.

 

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