Nötigung: Wir unterstützen „Cumhur İttifakı“ – Video

Die Bundesrepublik hat sich im letzten Jahr gespalten. Politik, Medien, Gesellschaft. Alle waren mit Verboten rund um Wahlkampfauftritte türkischer Politiker bemüht. Nun steht fest: Bis zur Wahl am 24. Juni in der Türkei dürfen Wahlkampfauftritte in Deutschland nicht stattfinden. Der Anti-AKP und Anti-MHP Block hat bereits seine Arbeit aufgenommen. Die üblichen Verdächtigen aus Politik, Medien und Gesellschaft importieren den türkischen Wahlkampf – ohne jegliche Kritik aus Berlin – auf deutsche Straßen.

Scheinbar hat das politische Deutschland wenig dazu gelernt und möchte sich erneut zwei Monate vor sich hertreiben lassen. Der Wahlkampf hat nämlich ohne türkische Politiker bereits in Deutschland begonnen. Nicht nur aus Reihen der Politik wird Stimmung gegen die AKP und den Präsidentschaftskandidaten Erdogan gemacht. Nein, auch direkte Vertretungen türkischer Parteien sind hierzulande aktiv.

Özdemir wettert in den Stuttgarter Nachrichten: „Erdogans Netzwerk in Deutschland zerschlagen.“ und die CHP Deutschland trifft sich ganz ungeniert. Unter anderem in Berlin und NRW traf man sich zu Strategietreffen. Die Anhänger der CHP Partei Baden-Württemberg posteten gar auf Facebook:

„Wir wollen ein parlamentarisches System nach dem Mehrheits- Prinzip/Verständnis. Wir werden mit dem Verständnis für das Wohl des Volkes an die Urnen gehen. Jeder der sein Vaterland liebt, sollte an die Urne gehen und wählen! #DerSiegİstUnser”

In der Türkei hat sich unterdessen ein Zusammenschluss aus AK Parti, MHP und BBP ergeben, die nun zusammen unter „Cumhur İttifakı“ den Präsidentschaftskandidat Recep Tayyip Erdogan unterstützen.

„Wir haben uns politisch für die Abschaffung von Leinenzwängen und Maulkörben stark gemacht“, so Halil Ertem. Man kämpfe auch gegen Auftrittsverbote. Halil Ertem stellt klar: „Es kann nicht sein, dass für eine CHP und HDP kritiklos aus Berlin geworben werden darf, aber die Mehrheit der Türken aus dem Zusammenschluss von „Cumhur İttifakı“ mit Verboten belegt wird.“

Dieser Zusammenschluss von „Cumhur İttifakı“ (AKPartei,MHP,BBP) vertritt 65% der in Deutschland lebenden Türken. In Essen wählten gar 70% für die Einführung des Präsidialsystems. Die Mehrheit der Türken in Deutschland ist also nicht vertreten und soll mundtot gehalten werden. Die AD-Demokraten sind aufgrund der einseitigen Meinungsmache genötigt und haben entschieden:

Wir unterstützen ab sofort den Zusammenschluss von „Cumhur İttifakı“ mit #CumhurİttifakıAlmanya!

Wahlkampfverbot