VW – Abgasskandal

Wir ADDemokraten verlangen als Partei seit fast 2 Jahren schon 9.000 € für jeden Abgasskandalgeschädigten.

Damit haben wir bereits Wahlkampf bei den Bundestagswahlen gemacht. Gegen den Hersteller haben betroffene Diesel-Fahrer Anspruch auf Schadensersatz aus dem sogenannten Deliktsrecht. Das haben verschiedene Gerichte so bestätigt. Diese Schadensersatzansprüche verjähren am 31. Dezember 2018.

Betroffene VW-Kunden in Amerika haben es besser. Sie können entweder ihren Wagen zurückgeben oder ihn umrüsten lassen. Zudem erhalten die geschädigten Verbraucher eine Einmalzahlung von bis zu 10.000 Dollar. Darauf haben sich der Autobauer, US-Behörden und Kläger in einem gerichtlichen Vergleich geeinigt. Dieser soll VW rund 15 Milliarden US-Dollar kosten.

Die Einigung mit den US-Behörden und den Klägern will aber die deutsche Firma VW den Deutschen nicht gönnen.

Der VW-Vorstand weigert sich vehement, deutsche Kunden ähnlich zu entschädigen.

Wir raten:
Geht noch rechtzeitig zum Anwalt eures Vertrauens und klagt. Die Rechtsschutzversicherung bezahlt die Kosten. Das Verfahren ist teuer. Der Kläger muss erst mal die Gerichtskosten vorschießen.

Das Oberlandesgericht Köln hat mit Beschluss vom 27.03.2018 – 18 U 134/17 entschieden, dass ein Gutachten eingeholt werden muss.

Zum Gutachten wurde Herr Prof. Dr. –Ing. Q von der RWTH Aachen (VKA – Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen) bestimmt.

Die Einholung des Sachverständigengutachtens wurde von der Zahlung eines Vorschusses in Höhe von 10.000,- EUR abhängig gemacht.

Wie Ihr seht, handelt es sich um sehr kostspielige Verfahren. Deshalb sind wir der Meinung, dass jeder die ADDemokraten unterstützen sollte, die ja für jeden Geschädigten pauschal 9000 € verlangt.

Wer sein Schicksal mit dem Abgasskandal für unsere politische Arbeit schildern möchte, kann sich bei dem Generalsekretär der ADDemokraten oder bei einem Unterverband der ADDemokraten wenden.

Ramazan Akbas